Götter Myhten Geister und Pentagramm
Atlantis der wohl bekannteste Myhtos den die Menschheit zur Zeit kennt.
Atlantis (altgriech.: Ἀτλαντὶς νῆσος Atlantìs nēsos „Insel Atlantis“) ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon (427 bis 347 v. Chr.) als erster erwähnte und beschrieb. Es war laut Platon eine Seemacht, die ausgehend von ihrer „jenseits der Säulen des Herakles“ gelegenen Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis schließlich um 9600 v. Chr. in Folge einer Naturkatastrophe innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ untergegangen.

Platon beschreibt die Insel Atlantis in seinen um 360 v. Chr verfassten Dialogen „Timaios“ und „Kritias“, wobei letzterer nur fragmentarisch erhalten ist. In diesen Werken lässt der Autor die beiden Politiker Kritias und Hermokrates sowie die Philosophen Sokrates und Timaios aufeinandertreffen und diskutieren. Auch wenn es sich dabei um historische Personen handelt (obgleich nur die ersten drei belegt sind [1]), sind die ihnen von Platon zugeschriebenen Gespräche fiktional. Der Sokratische Dialog wird hier als rhetorische Figur eingesetzt und soll Platons Lehraussagen dadurch überzeugend vermitteln, dass die Lehrsätze nicht dogmatisch vorgegeben, sondern vor den Augen des Lesers dialektisch entwickelt werden. Während das Thema Atlantis im „Timaios“ nur kurz angerissen wird, folgt im „Kritias“ eine ausführliche Beschreibung des Inselreichs.
Die beiden Atlantis-Dialoge „Timaios“ und „Kritias“ sind nur Teile eines zunächst offenbar umfangreicheren Plans. Der Dialog „Timaios“ schließt sich unmittelbar an den Dialog „Politeia“ an, dessen Ergebnisse er rekapitulierend aufgreift. Der kurze „Kritias“ bricht unvollendet ab und den im „Timaios“ angekündigten Dialog des Hermokrates fertigte Platon gar nicht erst an. Es ist nicht überliefert, aus welchen Gründen Platon die Arbeit am Komplex Atlantis nicht zu einem Ende führte. Als letzter Dialog in dieser Reihe kann „Nomoi“ gelten, der das Ende der letzten Naturkatastrophe im Sinne von „Timaios“ und „Kritias“ als Anknüpfungspunkt seiner Erörterung wählt. 
Platon Links und Aristoteles
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Erich von Däniken
Däniken, Erich von (*1935), Schweizer Bestsellerautor. Erich von Däniken wurde am 14. April 1935 als Sohn eines Kleiderfabrikanten in Zofingen im Schweizer Kanton Aargau geboren.
Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums Collège St. Michel in Fribourg (Schweiz) arbeitete er im Gast- und Hotelgewerbe, bevor er sich als freier Autor niederließ. Von Däniken stellt in seinen überaus erfolgreichen, jedoch heftig umstrittenen Büchern mit Auflagen in zweistelliger Millionenhöhe die These auf, die Erde sei in der Vergangenheit mehrfach von außerirdischen Besuchern (prähistorischen Astronauten) aufgesucht worden; sein Forschungsgebiet bezeichnet er als Präastronautik. Von Däniken, der auch die Ancient Astronaut Society gründete, versucht in seinen Büchern wissenschaftlich noch nicht geklärte geologische und archäologische Erscheinungen wie etwa die Linien von Nazca oder die Pyramidenstadt Teotihuacán als Werke und Spuren von Außerirdischen zu erklären. Zudem deutet er manche Passagen alter Schriften, etwa des Alten Testaments, als Berichte über Landungen von Raumfahrzeugen. Für sein Werk wurde er mit mehreren Auszeichnungen geehrt.
Zu den Veröffentlichungen Dänikens gehören: Erinnerungen an die Zukunft (1968), Zurück zu den Sternen (1969), Aussaat und Kosmos (1972), Der Tag an dem die Götter kamen (1984), Die Spuren der Außerirdischen (1990), Die Steinzeit war ganz anders (1991), Raumfahrt im Altertum (1993), Auf den Spuren der Allmächtigen (1993), Der jüngste Tag hat längst begonnen - die Messiaserwartung und die Außerirdischen (1995) sowie Zeichen für die Ewigkeit (1997).
Erich von Däniken ist aus Themenbereichen wie Prä-Astronautik oder UFOs praktisch nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, hat er doch bislang rund zwei Dutzend Bücher geschrieben, die sich fast allesamt mit der Spurensuche nach Indizien für außerirdische Besuche auf der Erde beschäftigen.
Bereits in jungen Jahren Zweifel an gängigen Lehrmeinungen
Mit vierzehn besucht Erich von Däniken das Jesuiteninternat College Saint-Michel in Fribourg. Wie er später ausführt, machte ihn das Studium der Bibel stutzig und er kam zu dem Schluss, dass viele Passagen aus der Bibel reale Geschehnisse erzählen, die, mit modernen Augen gesehen, neue Deutungsmöglichkeiten zulassen, wie er meint.
Später arbeitet von Däniken als Kellner und Schiffssteward, und übernimmt schließlich die Leitung eines Hotels.
Zu jener Zeit in den 1960er Jahren bringt er seine Überlegungen bezüglich außerirdischer Lehrmeister zu Papier. Einer seiner Artikel erscheint 1964 in einer kanadischen Zeitung.
Erinnerungen an die Zukunft
Im Laufe der nächsten Jahre unternimmt der junge Schweizer Forschungsreisen, die ihn vor allem nach Mittel- und Südamerika führen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse lässt er in ein Manuskript fließen, das er zwanzig Verlagen anbietet. Ebenso viele Absagen entmutigen ihn nicht, und schließlich erscheint 1968 sein erstes Sachbuch „Erinnerungen an die Zukunft“. Anfangs nur wenige tausend Male aufgelegt, wird das Buch ob der sensationellen Behauptungen zum internationalen Bestseller.
Außerirdische Lehrmeister?
In seinem Debütwerk findet sich bereits alles, was den Kern seiner Theorie bildet: Wesen aus anderen Galaxien besuchten vor Jahrtausenden die Erde und schufen dank genetischer Veränderungen den Menschen. Indizien dafür glaubt von Däniken in den Schöpfungsmythen, alten Götter-Darstellungen oder seltsamen Funden, die mitunter anachronistisch erscheinen, gefunden zu haben.
Erfolg trotz heftiger Kritik
Schon mit seinem ersten Buch erregt von Däniken die Gemüter: Während die einen von seinen Hypothesen fasziniert sind, zeigen sich vor allem Wissenschaftler entsetzt. Dennoch folgt ein Bestseller nach dem anderen. „Erinnerungen an die Zukunft“ wird von Harald Reinl verfilmt und 1971 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert.
Höhlen-Schwindel?
In seinem dritten Werk „Aussaat und Kosmos“ behauptet von Däniken, er habe ein gigantisches Höhlensystem in Südamerika betreten, das mit Relikten einer unbekannten Zivilisation angefüllt sei. Ein Jahr später bezichtigt ihn ein angeblicher Reisebegleiter im Magazin „Spiegel“, diese Höhlen nie betreten zu haben. Ob diese Höhlensysteme denn überhaupt existieren, ist bis heute ungeklärt.
Vom Buch- zum TV-Star
Von Dänikens Beliebtheit tut dies freilich keinen Abbruch. Anfang der 1990er Jahre strahlt SAT1 die Serie „Auf den Spuren der All-Mächtigen“ aus, die sich mit seinen Theorien beschäftigt. Weitere Dokumentationen folgen, die von Däniken im Zentrum des medialen Interesses halten.
Der Mystery Park
2003 öffnet der Mystery Park, dessen Initiator von Däniken war, in Interlaken seine Pforten. Sieben Themenpavillons befassen sich mit Mysterien der Vergangenheit, wie etwa den berühmten Nazca-Linien in Südamerika. Nur drei Jahre später muss der Park Konkurs anmelden.
Nicht der Erste, aber der Erfolgreichste
Erich von Dänikens Hypothesen wurden bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts vorweggenommen. Der amerikanische Autor Charles Fort, der sich vor allem mit unerklärlichen Phänomenen befasste, hatte schon 1919 gemutmaßt, außerirdische Besucher hätten auf der Erde gewirkt. Erfolg war Fort jedoch nicht beschieden, ebenso wenig wie dem heute verehrten, zu Lebzeiten fast völlig ignorierten H. P. Lovecraft, der in seinen Erzählungen von außerirdischen Mächten fabulierte, die vor Urzeiten die Erde beherrscht und seltsame Artefakte hinterlassen hätten.
Auch der Franzose Robert Charroux vertrat Jahre vor „Erinnerungen an die Zukunft“ ähnliche Hypothesen wie Däniken. Einem Millionenpublikum bekannt machte diese aber erst der Schweizer.
Viele Vermutungen, keine Beweise
Ein endgültiger, unumstößlicher Beweis zur handfesten Untermauerung seiner Hypothesen fehlt von Däniken bis heute. Seine Kritiker werden nicht müde, auf Fehler in seinen Überlegungen hinzuweisen. Bemerkenswerte Funde wie der über zwei Jahrtausende alte Mechanismus von Antikythera oder die Weltkarte des Piri Reis sind zwar außergewöhnlich und zweifellos ihrer Zeit voraus, können aber weder als Indiz, geschweige denn als Beweis für an Menschen weitergegebenes außerirdisches Wissen angesehen werden.
Kritisiert wird auch von Dänikens Methode, Mythen nach modernen Maßstäben zu betrachten, indem etwa die Vernichtung der Städe Sodom und Gomorrha als Zerstörungswerk von Atombomben gesehen wird.
Doch wie pflegt Erich von Däniken viele Vorträge zu beenden: „Bitte glauben Sie mir kein Wort!“
Immerhin motivierte er in den vergangenen Jahrzehnten viele Menschen dazu, sich näher mit der faszinierenden Geschichte unserer Urahnen zu befassen – und das ist vielleicht mehr, als man von vielen verstaubten Geschichtsbüchern behaupten kann.
Rätsel der Pyramiden / RTL Extra mit Erich von Dän… - MyVideo
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Geheimnisse der ägyptischen Götterwelt -die Wiege unserer Kultur
Das alte Ägypten übt mit seiner über 3000-jährigen Geschichte eine ungeheure Faszination auf viele heutige Menschen aus. Es ist für uns immer noch schwer vorstellbar, wie eine Kultur so lange überleben konnte.
Die mächtige Todessymbolik der Ägypter, deren Anstrengungen darauf gerichtet waren massige Steinformationen in Ewigkeits-verheißende Pyramiden zu verwandeln, deren Spitzen weit in den unendlichen blauen Himmel hineinragen, versetzen uns immer noch in Verwunderung. Ihre Unvergänglichkeit ist nur schwer zu begreifen.
Doch was steckt hinter dieser Sehnsucht, die Mauern des Todes zu überwinden? Warum sollten wir uns mit überhaupt mit der Geschichte einer so alten Kultur beschäftigen?
Ein berühmter deutscher Schriftsteller gab auf diese Frage folgende Antwort ...
„Wer nicht von 3000 Jahren Sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleibt im Dunkel unerfahren, Mag von Tag zu Tage leben." (J.W. Goethe)
Die alte ägyptische Kultur ist gestorben und lebt gleichzeitig auf eine ganz eigene Art weiter: in jedem von uns, auch in Ihnen. Vielen von uns ist nur nicht bewusst, dass viele Elemente dieser Kultur in unseren europäischen Wurzeln weiter wirken. Durch die Beschäftigung mit den Mythen und Göttergeschichten können wir dieses großartige kulturelle Erbe wieder lebendig werden lassen.
Wir haben dadurch nicht nur die Möglichkeit dem Leben des alten Ägyptens nachzuspüren, sondern gewinnen vielleicht auch einen verstehenden Zugang zu unserer heutigen Welt und damit zu uns selbst. Denn das, was wir sind, sind wir aufgrund unserer Geschichte. Es gibt zwei Wege den alten und oft nicht mehr sichtbaren Spuren Ägyptens nachzugehen:
Die Archäologie gräbt nach den materiellen Spuren einer vergangenen Kultur: Bauten und Gegenstände, von denen oftmals nur noch Fragmente zu finden sind, stellen die Fakten der Vergangenheit dar.
Historiker hingegen nehmen diese Fakten, um daraus geschichtliche Zusammenhänge zu rekonstruieren und plausibel zu machen. Hier geht die Spur über die Materie hinaus. Sie versuchen alten Texten und Mythen zuzuhören und sie in einen Gesamtzusammenhang zu stellen, um den Sinn des Ganzen zu ergründen. In diesem Kontext ist das wahr, was plausibel scheint. Denn in jedem Falle haben Menschen nur die Möglichkeit der Deutung bzw. Interpretation.
Unser heutiges kulturelles Verständnis der Welt ist wissenschaftlich bzw. in unserer Kultur auch christlich geprägt. Die alten Ägypter verstanden die Welt und ihre Götter völlig anders, als wir.
Der christliche Glaube an einen Gott ist monotheistisch, d.h. der Glaube an einen einzigen Gott. Auch der Glaube an die Wahrheiten der Wissenschaft (die Wissenschaft als die Instanz der Wahrheit) entspricht dieser Struktur.
Der christliche Gott steht außerhalb unserer Welt. Er wirkt auf unsere Welt zwar ein (z.B. durch die Sintflut), doch er ist für den Menschen nicht direkt erreichbar. Er ist der Schöpfer der Welt. Er sieht dem Treiben der Menschen von außen zu. Sie sind von seinem Schalten und Walten abhängig in Form von Gnade oder Schicksal.
Anders im alten Ägypten. Die Ägypter waren Kosmotheisten, d.h. die Götter lebten mit den Menschen in der gleichen Welt, nicht in unterschiedlichen Welten. Das bedeutete aber auch, dass die ägyptischen Götter prinzipiell erfahrbar waren. Neben den kosmischen Kräften der Natur (Sonne, Himmel, Unwetter etc.) wurden auch bestimmte Tiere vergöttlicht. Ihre Kraft wirkte auf die alten Ägypter viel zielgerichteter und dem Menschen weit überlegen.
Gerne wurden ägyptische Götter zwar mit menschlichem Körper, aber mit dem Kopf eines Tieres dargestellt. Hier wurde auf eine bestimmte Kraft des Tieres verwiesen, die der Gott verkörpert und mit seiner ganz bestimmten Aufgabe und Stellung zusammen hing.
Um ein Beispiel zu nennen: Der ägyptische Totengott Anubis wurde mit dem Kopf eines Schakals abgebildet. Seine Funktion als Totengott hängt eng mit dem Charakter seines Tieres zusammen. Die Ägypter beobachteten, dass sich Schakale oft an Begräbnisstätten zu Schaffen machten. Sie scharrten an den Gräbern, die am Rande der Wüste lagen. Ihr Treiben war natürlich für den Toten schädlich. Vielleicht aber wählte man genau deshalb dieses Tier als heiliges Tier.
Man erhoffte sich dadurch eine Besänftigung und fürsorglichere Aktivitäten. Denn da, wo ein Gott Schaden anrichten kann, hat er auch die Macht Schaden abzuwenden.
Zwischen der christlichen und der ägyptischen Mythologie gibt es weitere Unterschiede:
In der christlichen Mythologie aßen Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis. Das hatte weitreichende Folgen. Sie wurden aus dem Paradies verbannt, damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens essen und damit Gott vollends gleich werden. Unter Erkenntnis wurde hier das Wissen von Gut und Böse, also moralisches Wissen, verstanden.
In der ägyptischen Mythologie wurde eine ähnliche Geschichte erzählt. Auch hier erhielten die Menschen die göttliche Fähigkeit der Erkenntnis. Doch die Form der Erkenntnis ging über das Wissen von Gut und Böse weit hinaus.
Die alten Ägypter wussten ... :
wie der Kosmos funktionierte
wie man die Welt erschuf
und was sie am Leben hielt.
So waren die Ägypten ihren Göttern gleich und konnten ihnen damit auch gefährlich werden. Ein Gott unterschied sich von einem Menschen nur dadurch, dass er mehr von derselben Fähigkeit besaß. Das Göttliche wohnte also nicht außerhalb der Welt des Menschen, sondern in der menschlichen Welt.
Darüber hinaus wohnte das Göttliche nicht außerhalb, sondern auch im Menschen. Vielleicht lässt sich dadurch besser verstehen, was die alten Ägypter dazu antrieb etwas zu schaffen, was uns auch noch heute ins Erstaunten versetzt und viele Fragen aufwirft. Denn göttliches Wirken ist nicht nur schöpferisches Wirken, sondern ein Wirken, das die Menschen in ferner Zukunft immer noch ins Staunen und Nachdenken bringt.
Anubis
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Das Pentagramm
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Das Pentagramm - auch Drudenfuß, Maarfuß, Drudenkreuz, Alpfuß, Nornenstapfe, Pentalpha, Pentangulum, Signum Sanitatis, Signum Pythagoricum oder, von einem Kreis umgeben, Pentakel genannt - ist eines der ältesten und am weitesten verbreiteten magischen Symbole der Erde.
Für Hexen und Heiden könnte der Pentagramm- oder Pentakel-Anhänger ein gutes Erkennungslogo sein, wenn Pentagramm-Ohrringe, -Broschen, -Ringe oder -Anhänger nicht so oft von völlig unspirituellen Personen als profaner Modeschmuck getragen würden. In praktisch allen magischen und okkulten Schulen westlicher Prägung ist das Pentagramm unverzichtbar, in der Wicca-Tradition ist es das zentrale Symbol.
Auf die vielfältigen magischen und mystischen Bedeutungen dieses schon im alten Ägypten verwendete Symbols kann hier nicht eingegangen werden, es sind einfach zu viele. Die bekannteste und wohl auch wichtigste ist die Schutzfunktion, was sogar völligen Magie-Laien, von chronischen Kultur-Muffeln einmal abgesehen, dank Goethes „Faust" bekannt sein dürfte.
Pentagramm mit den Symbolen der Elemente
Kaum ein Symbol ist indes mit so vielen populären Irrtümern verbunden wie der Maarfuß.
Selbst in vielen Lexika ist zu lesen, es sei im Volksglauben ein Mittel, um - ausgerechnet - Hexen abzuwehren. Offenbar wurde da Schutz vor Schadenzauber mit Schutz vor Schadenzauberrinnen und diese wiederum mit Hexen gleichgesetzt. Bizarr ist die Vorstellung, der Name „Drudenfuß" käme daher, dass die Hexen Füße von solcher Form hätten, und dass deshalb dort, wo man diese Figur erblickte, eine Hexe gewandelt habe.
Plausibler ist da schon die Annahme, die keltischen Druiden hätten auf ihren Schuhen das Pentalpha getragen. Es gibt sogar einige Abbildungen von Druiden mit dieser angeblichen Amts-Fußbekleidung, aber diese stammen alle aus Zeiten, in denen das organisierte Druidenwesen schon erloschen war, respektive erstickt worden war. Immerhin ist es einigermaßen gesichert, dass die alten Kelten das Pentagramm kannten und im Ritual verwendeten.
Ausgesprochener Blödsinn ist die oft zu vernehmende Ansicht, das Pentagramm sei ein satanistisches Symbol. Wahr daran ist allenfalls, dass manche Mode- und Kino-Satanisten einen mit der Spitze nach unten zeigenden Drudenfuß als Zeichen verwenden. Hält man diese Argumentationslinie konsequent durch, müsste das christliche Kreuz ebenfalls ein satanistisches Symbol sein, da auch es in kopfstehender Form in Schwarzen Messen Verwendung findet. Übrigens ist auch das mit der Doppelspitze nach oben zeigende Pentagramm kein „böses" Symbol.
Pentagramme sind überall
Wenn man dafür sensibilisiert ist, sieht man Fünfecke und Fünfsterne an allen Ecken und Enden: In Flaggen und Wappen, im Hoheitszeichen der US-Airforce , als Roter Stern als Emblem des Sozialismus, in grün als Zeichen des Islam, im Firmenzeichen der Automarke Chrysler , in der Architektur des „Pentagons", des US-Verteidigungsministeriums und bei den meisten Weihnachtssternen. Selbst die Kirche verwendet den Fünfstern, was man besonders eindrucksvoll an vielen gotischen Fensterrosetten sehen kann, z. B. am Westfenster der Westminsterabtei in London.
Da das kein Zufall sein kann, sind Fünfsterne und Fünfecke bei Verschwörungstheoretikern der härteren Kategorie ein beliebter Anreiz für wohlig-paranoiden Grusel.
Wenn es aber die allgegenwärtigen Weltverschwörer nicht gibt, aus welchen Gründe dann erfreuen sich Pentagramm und Pentagon so großen Beliebtheit?
In der Natur kommt die Zahl 5, das Fünfeck und der Fünfstern häufig vor, denn die 5 ist eines der formbestimmendes Prinzipien der organisch belebten Natur. Wir haben fünf Finger an einer Hand, alle Landwirbeltiere zeigen diesen fünfstrahligen Aufbau ihrer Endglieder, auch wenn man es manchmal, wie bei den Huftieren, nicht auf den ersten Blick sieht. Schneidet man einen Apfel quer durch, sieht man ein Fünfeck. Die meisten Blüten sind Fünfsterne, ebenso der Seestern. Natürliche Pentagramme finden sich weiterhin an fünfblättrigen Pflanzen, wie der Lilie oder dem Weinstock. Will man eine Rosenblüte geometrisch ideal konstruieren, so geht man vom Fünfstern aus. Auch Spinnennetze und Schneckengehäuse weisen neben der Spiralstruktur die des Pentagramms auf.
Die Spiralstruktur des Pentagramms
Apfel und Pentagramm sind Symbole der Venus, die - ebenso wie der Mond - in vielen Kulturen das Urprinzip des Weiblichen verkörpert. Während die Venus in acht Jahren einmal durch den Tierkreis wandert, bildet sie fünf Konjunktionen mit der Sonne und zeichnet so einen riesigen Fünfstern an den Himmel. Im alten Babylon war dieses Zeichen der Göttin Ischtar, die der Aphrodite bzw. Venus entspricht, zugeordnet.
Das Pentagramm ist also ein in der Natur weit verbreitetes und in der Kultur ein sehr altes Symbol . Dass man es praktisch überall und in den unterschiedlichsten Zusammenhängen findet, ist deshalb wenig überraschend.
Das Pentagramm und die Pythagoreer
Obwohl das Pentagramm bei den alten Ägyptern, in Mesopotamien, bei den Kelten und in vielen anderen Kulturen zu finden ist, ist es aller Wahrscheinlichkeit nach den Pythagoreern zu verdanken, dass es so tief in die abendländische Tradition eindringen konnte.
Die Pythagoreer. Wer kennt ihn nicht, den Lehrsatz des Pythagoras: In einem rechtwinkligen Dreieck ist der Flächeninhalt des Quadrates über die Hypotenuse (Grundseite) gleich der Summe der Flächen der Quadrate über die Katheten (die am rechten Winkel anliegenden Strecken). Oder kurz: a² * b² = c².
Allerdings stammt dieser Lehrsatz weder von Pythagoras, noch von einem seiner Schüler - schon lange vor ihnen entdeckten ägyptische Landvermesser aus der praktischen Erfahrung heraus diesen für ihre Arbeit überaus nützlichen Sachverhalt. Auch in assyrischen Keilschrifttexten aus der Zeit um 750 v. u. Z. wird er beschrieben.
Der Gründer dieses Bruderschaft - man spricht seltsamerweise immer von einer „Bruderschaft", obwohl auch Frauen dem Orden angehörten - Pythagoras aus Samos (etwa 570 v. u. . bis ca. 496 v. u. Z.) hinterließ keine Schriften, so dass es nicht ohne weiteres möglich ist, zu Unterscheiden, welche Aussagen von ihm und welche von seinen Schülern stammen. Schon Platon und Aristoteles sprachen deshalb nur von „den Pythagoreern".
Bekanntlich waren die Pythagoreer Zahlenmystiker und Zahlenmagier. Allerdings nicht im Sinne der Kabbala: Pythagoras erkannte, dass die Zahl Urgrund ( Arche ) aller Dinge sei. Er soll das Prinzip entdeckt haben, nach dem die Harmonien der Töne eines Saiteninstruments durch feste, zahlenmäßige Verhältnisse charakterisiert sind. Je einfacher das Zahlenverhältnis, desto harmonischer das Intervall. Kühn und genial übertrugen die Pythagoreer dieses Prinzip auf das gesamte Sein. Sie sammelten geometrische Erfahrungssätze, wie den „Satz des Pythagoras", sahen sich in der Natur um, in ihren Zyklen, vor allem im Lauf der Gestirne, suchten nach harmonischen Zahlenverhältnissen - und fanden sie einfach überall. Das Universum ist eine Symphonie, durchdrungen von vielfältigen Harmonien, erfüllt von der unhörbaren, aber immer spürbaren, Sphärenmusik
„Groß, allvollendet, allwirkend und himmlischen wie menschlichen Lebends Urgrund und Führerin, teilhabend an allem, ist die Kraft der Zahl ... ohne diese ist alles unbegrenzt, unklar und unsichtbar." So zitiert Aristoles in seiner Metaphysik die Pythagoreer. Ein für die Geistesgeschichte überaus fruchtbarer Ansatz, praktisch die ganze Naturwissenschaft beruht auf der Erkenntnis, „dass das Buch der Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben ist", wie Galileo so schön sagte. Die Erneuerer der Astronomie und damit der Physik, Kopernikus, Galileo, Kepler, auch Newton, waren allesamt „heimliche Pytagoreer", Gott war für sie der oberste Mathematiker. Die Quantenmechanik kann man als Sphärenmusik des Atoms auffassen, die Relativitätstheorie ist ein „Pythagorismus ungeahnten Ausmaßes" (Einstein), und die moderne Superstring-Theorie der Elementarteilchenphysik kommt den ursprünglichen Vorstellungen des Pythagoras erstaunlich nahe.
Pythagoras´ mystische Philosophie lebt und ist fruchtbar - auch wenn die meisten moderne Naturwissenschaftler und Mathematiker heftig bestreiten würden, dass sich das Göttliche sozusagen exaktwissenschaftlich erkennen ließe, und dass die Beschäftigung mit Geometrie einem gewissermaßen der „Unio mystica" näher bringen könne. Von den magischen Wirkungen geometrischer Figuren einmal ganz abgesehen.
Die Mathematik des Magischen Sterns
Der Magische Stern, das Pentagramm, hat verblüffende mathematische Eigenschaften. Er ist für Mathematiker ein Schatz und eine Herausforderung gleichermaßen.
Die Strecken, die von Spitze zur Spitze führen, schneiden sich genau im Golden Schnitt. Er entsteht, wenn man eine Strecke so teilt, dass die Länge der Gesamtstrecke sich zum größeren Teil so verhält, wie die Länge des größerem Teils zum kleineren.
Der Goldene Schnitt gilt als besonders ausbalanciertes Verhältnis zwischen den Extremen, zwischen Spannung und Entspannung, kurz: als Maß für Schönheit. Mit ein bisschen Geometrie und Algebra kann man dieses Goldene Verhältnis t ausrechnen: Es ist 1 plus Wurzel aus 5 geteilt durch 2 - das sind etwa 1,618. Der Punkt, der die Strecke im Goldenen Schnitt teilt, liegt dann bei 61,8 Prozent der Gesamtstrecke. In diesem Verhältnis teilen sich die Seiten des Pentagramms.
Die Mitte des Pentagramms bildet ein regelmäßiges Fünfeck, das Pentagon. Alle Seiten sind gleich lang und alle Innenwinkel gleich groß, nämlich 108°. Die Diagonalen sind ebenfalls gleich lang und teilen sich paarweise im Goldenen Verhältnis. Der längere Diagonalenabschnitt ist so lang wie eine Seite: Diagonale und Seite stehen im Verhältnis t zueinander. Und alle Diagonalen des regelmäßigen Fünfecks zusammen bilden wieder ein Pentagramm, 2 mal t kleiner als das Ursprüngliche, allerdings gespiegelt: Zeigt die Spitze des äußeren Pentagramms nach oben, zeigt die des inneren nach unten.
Ein gleichschenklige Dreieck, bei dem die Schenkel t mal so lang sind wie die Basis, nennt man Goldenes Dreieck, von den Pythagoreern „Alpha", als Symbol des Anfangs, genannt. Jede Sternspitze des Pentagramms ist ein Goldenes Dreieck. Fünffaches Alpha - griechisch „Pentalpha" - ist deshalb ein weiteren Name des Pentagramms. Das müßte an Beispielen reichen, schließlich ist dieser Text kein Mathematikscript. Bliebe festzuhalten: Es gibt nur wenige Figuren, die für die Geometrie so ergiebig sind, wie das Pentagramm. Und von diesen wenigen lässt sich einzig das Pentagramm in einem Zug zeichnen.
Noch einmal zum Goldenen Schnitt. Wegen des ästhetischen Eindrucks wird er in der Architektur und in der bildenden Kunst seit der Renaissance auch harmonische Teilung genannt. Stellt man irgend jemandem verschiedene Rechtecke zur Wahl, darunter eines, dessen Seiten im Goldenen Verhältnis stehen, und fragt, welches Rechteck sie oder er ganz spontan und locker ohne nachdenken für das schönsten von ihnen hält, wird die Wahl meistens auf das Goldene Rechteck fallen.
In der belebten Natur zeigt die Blattanordnung sowie die Verästelungen von Pflanzen enge Verwandtschaft mit der harmonischen Teilung. Auch die Körperproportionen des Menschen entsprechen teilweise diesem Prinzip - wenigsten im Idealtyp, denn längst nicht jeder von uns könnte Praxiteles oder Michelangelo Model gestanden haben ...
Die menschlichen Proportionen im Pentakel
(Agrippa von Nettesheim (1486 - 1535))
Deshalb ist er nicht verwunderlich, dass der Goldene Schnitt schon in den ältesten Bauwerken Ägyptens, Mesopotamiens und Anatoliens auftaucht, ohne dass die Architekten ihn lehrbuchmäßig korrekt konstruiert haben müssen - sie bauten einfach nach ästhetischem Gefühl, und dieses Gefühl führt regelmäßig zum Goldenen Schnitt.
Ganz bewusst wurde dieses Prinzip der Schönheit in den Bauwerken der griechischen und hellenistischen Antike umgesetzt. Ein gutes Beispiel ist der Parthenon auf der Akropolis von Athen, bei dem sich Vorderfront, Kapitell und Gebälk in ein Goldenes Rechteck einordnen, zu nennen (447-432 v. u. Z. erbaut). Die Dome der Romanik und erst recht der Gotik sind wahre Musterbücher der Goldenen Proportionen. Seit der Renaissance fand der Goldene Schnitt neben der Architektur auch in der Malerei Einzug. Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Georges Seurat oder auch Piet Mondrian sind einige der Künstler, die ihn in ihren Werken verewigten. Die alten Buchformate und die klassischen Formate von Bilderrahmen sind Goldene Rechtecke, die DIN-Formate für Papier sind es leider nur angenähert - die industrielle Fertigung erzwingt eben Kompromisse.
Möchte man jedoch alle Bereiche, in denen der Goldene Schnitt vorkommt, ansprechen, müsste man auch Literatur, Musik, Medizin, und vieles mehr behandeln. Dieses Prinzip bestimmt bewusst oder intuitiv unser Leben mit.
Hippasos, der Sohn des Pythagoras, soll erster den Zusammenhang zwischen Goldenem Schnitt und dem Pentagramm erkannt haben. Immerhin zehn mal lässt sich dieses Verhältnis in ihm finden. Wie kein zweites Symbol zeigt es also, dass alle Dinge göttlich sind und wir Menschen das Göttliche erkennen können. Die Pythagoreer folgerten weiter: Eine Figur, die so erfüllt ist von göttlicher Harmonie muss besondere Kräfte und Eigenschaften haben. So wurde das Pentagramm Symbol der Gesundheit (lat. Signum Sanitatis ) und Zeichen ihrer Bruderschaft.
Die dunklen Seiten der Pythagoreer
Das hatte unerwartete Konsequenzen - und zwar solche, die eine unschöne Seite der so verdienstvollen Pythagoreer zeigt. Der Goldene Schnitt ist nämlich ein irrationales Verhältnis (im mathematischen Sinne natürlich). Man kann die Zahl 1 plus Wurzel aus 5 geteilt durch 2 nicht als Bruch aus zwei ganzen Zahlen schreiben. Annähern kann man sich der Zahl schon, aber aufgehen wird es nie. Das liegt an der Wurzel aus 5. Denn Wurzel 5 ist nicht rational, also ist auch der Goldene Schnitt irrational.
Pythagoras war aber überzeugt, dass sich alles, aber auch alles, in der Welt durch ganze Zahlen und ihr Verhältnis - eben durch rationale Zahlen - beschreiben lässt. Früher oder später mussten die Pythagoreer zwangsläufig beim Studium des regulären Fünfecks und des durch dessen Diagonalen gebildeten Pentagramms auf das Phänomen der irrationalen Zahlen stoßen. Zahlen, die völlig im Widerspruch zur ursprünglichen Lehre des Meisters standen, und das auch noch ausgerechnet bei ihrem geheiligtem Zeichen, dem Pentagramm!
Nun war es so, dass die Pythagoreer auch einer der ersten abendländische „Geheimorden" waren. Die Unterscheidung von exoterischem - allgemein zugänglichem - und esoterischem - den Eingeweihten vorbehaltenem - Wissen geht direkt auf die Pythagoreer zurück. Die Folge: Sie hielten ihre erschütternde Entdeckung vor der Öffentlichkeit so geheim wie möglich.
Einer antiken Anekdote zufolge soll einer der Pythagoreer sich nicht an diese Abmachung gehalten haben und auf dem Marktplatz darüber geredet haben, was ihm schlecht bekam: Seine Brüder sollen ihn dafür aufs Meer gerudert und dort ertränkt habe. Diese Geschichte ist - selbst wenn sie übertrieben sein sollte - nicht ganz untypisch für geheime Bruderschaften wie die Pythagoreer. Im Laufe der Jahrhunderte sickerte glücklicherweise trotzdem einiges über die aufregenden Erkennisse der Pentagramm-Brüder und -Schwestern zu weltlichen Mathematikern durch.
Dabei erschließen sich aus der Erkenntnis, dass das Verhältnis des Goldenen Schnittes die irrationale Zahl 1,61803398875... ist, mathematische Zusammenhänge, die die Pythagoreer fasziniert haben müssen. Das Quadrat dieses Wertes (= 2,618...) multipliziert mit 6/5 ergibt in guter Näherung Pi, eine ebenfalls irrationale Zahl und die Konstante, mit deren Hilfe Umfang und Fläche eines Kreises berechnet werden können, wenn der Durchmesser bekannt ist. „Pi" ist das ägyptische Wort für „heilig", also die „heilige Zahl". Interessant daran ist, dass es die ausgerechnet die Pythagoreer waren, die diese Zahl nebst der gebräuchlichen Abkürzung, dem griechischem Buchstaben für p, in die Geometrie einführten.
Das Verhältnis 6/5 ist echt pythagoreisch, denn es ist das Schwingungsverhältnis von zwei Tönen, die das Intervall der kleinen Terz bilden, das Intervall zwischen den Grundtönen zusammengehöriger Dur- und Molltonarten. Mithin enthält das Pentagramm mit dem Goldenen Schnitt gleich zehnmal den Schlüssel zur Überführung einer rechteckigen Fläche in Quadrat und Kreis, indem eine Größe hinzugenommen wird, die eine intuitive aber dennoch höchst präzise Aussage über harmonische Zusammenhänge enthält.
Auch wenn es sich nicht absolut sicher beweisen lässt, spricht einiges dafür, dass eben diese Erkenntnisse zum esoterischen Wissen der pythagoreischen Bruderschaft gehörten. Nach außen hin waren sie jedoch extrem dogmatisch.
Der römische Schriftsteller Cicero, der allerdings zu einer Zeit lebte, als die Pythagoreer längst ihre kreative Blütezeit hinter sich hatten, berichtete dazu: Wenn man mit den Pythagoreern diskutierte und von ihnen eine Begründung ihrer Behauptungen verlangte, so hätten sie stets geantwortet: „ Er selbst hat es gesagt", mit „ er selbst " war stets Pythagoras gemeint. Deutlich gesagt heißt das, dass sie ihre eigene Vernunft und Denkfähigkeit gegen die Autorität des Großen Meisters eingetauscht hatten, von der sie abhängig waren. Damit aber wiesen sie ganz deutlich das Merkmal einer Sekte auf. Noch schlimmer: Die Pythagoreer des inneren Kreises, die über das Geheimnis der irrationalen Zahlen im Pentagramm bescheid wussten, logen, dass sich die Balken bogen, wenn sie in der Öffentlichkeit stur auf der Aussage ihren Großen Unfehlbaren Meisters beharrten, alles in der Welt ließe sich durch ganze Zahlen und ihr Verhältnis beschreiben.
Ein schlechtes Vorbild, dem esoterische Gesellschaften aller Art leider bis heute folgen!
Es gibt immer noch Menschen , die das Pentagramm mit dem Teufel und mit schwarzer Magie in Verbindung bringen. Ich möchte hier an dieser Stelle mal klar machen das unser Pentagramm NICHTS mit dem Teufel zu tun hat !! Es ist das Symbol für die 5Elemente : Wasser, Feuer , Luft, Erde und die Seele.
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Parapsychologie
Die Parapsychologie beschäftigt sich mit Phänomenen, für die es heute keine Naturwissenschaftlichen Erklärung gibt. Die Parapsychologie ist eine Wissenschaft die sich mit Übernatürlichen Phänomenen befasst. Es gibt auch heute, trotz moderner Wissenschaftlicher Untersuchungsmethoden viele Phänomene an denen die Naturwissenschaft scheitert.
Die Parapsychologie kann Menschen beraten, die glauben von Übernatürlichen und für Sie Unerklärlichen Phänomenen verunsichert zu sein. Ereignisse und Dinge mit einem anderen Bewusstsein zu erkennen.
Das sich die Meinungen auch in der Wissenschaft über die Parapsychologie teilen sollte keinen wundern, da wir in der Parapsychologie vielen Dingen nachspüren, die Sein oder Nichtsein - Gut und Böse berühren. Auf keinen Fall darf die Parapsychologie sich zu einem "sein was nicht sein darf" manipulieren lassen.
Jenseits und Geister
Der Bereich des Jenseits wird örtlich unterschiedlich lokalisiert. Das kann für bestimmte, schwer zugängliche Orte (Berge, Höhlen, Wälder) oder andere Tabu-Bezirke und Heiligtümer gelten. Man kann ihn sich unter der Erde in einer Unterwelt oder über der Erde im Himmel vorstellen. Schließlich sprechen Einige von nur einem feineren Empfinden zugänglichen Lokalisierungen im menschlichen „Herzen“ (mit „Herz“ bezeichnet übertragener Wortgebrauch das seelisch-geistige Innenleben eines Menschen) oder im zwischenmenschlichen Bereich.
Ebenso wird dem Jenseitsbereich ein zeitlicher Raum jenseits des irdischen Lebens zugeordnet (zum Beispiel als Totenreich oder Himmelreich). Am augenfälligsten dokumentieren sich die Jenseitsvorstellungen in der menschlichen Bestattungskultur. Schon die Beigaben der ältesten Grabfunde (Waffen, Speise, Trank, Schmuck etc.) belegen, dass das irdische Leben als Teil eines größeren Ganzen angesehen wurde. Dieses Ganze - das belegen zahlreiche Monumentalfunde - hatte in der Regel seine wesentliche Bedeutung in der jenseitigen Welt, die ihrerseits das Diesseits in den Schatten stellte.
Beschreibungen des Jenseits entstammen den Berichten schamanischer Himmelsreisender und werden zum anderen in den Mythen und heiligen Schriften der Völker und Religionen überliefert.
<< Beschreiben häufig einen Tunnel mit Licht, von dem die Seele magisch angezogen wird.
Wiedergeburt / Reinkarnation
Phänomene der Wiedergeburt werden weltweit in den unterschiedlichsten Kulturen beobachtet. Meist sind es Kinder, die mit den Visionen aus einem anderen Leben konfrontiert werden. Es sind die Bilder eines gewaltsamen Todes, das Wissen um Namen, Orte und Geheimnisse, die Fälle entstehen lassen, die als beste Interpretation die Wiedergeburt zulassen. Forscher, die seit Jahrzehnten diese Fälle untersuchen, behaupten, dass diese Kinder nachweisbare Erinnerungen an ein Leben vor ihrer Geburt besitzen, die sie auf natürlichem Wege nicht erhalten konnten. Die Familie lebt im abgelegenen Grenzland zwischen der Türkei und Syrien. Sie gehört zu den Aleviten, einem Volk mit uraltem Glauben. Ihre kleine Tochter Demet ist vier Jahre alt und erinnert sich an ihren dramatischen Unfalltod als Frau. Dr. Keil von der Universität Tasmanien folgt vor Ort den Aussagen des Kindes und stößt dabei auf eine weitere Familie. Zwischen Trauer und Hoffnung fragt man sich dort: Ist Demet die Wiedergeburt der verunglückten Tochter? Ein Experiment verspricht Aufschluss. Mit der gleichen Beharrlichkeit wie die Forscher suchen Kritiker den Gegenbeweis und haben gute Argumente. Eine Seele, unbedingte Voraussetzung für die Wiederkehr des Geistes, wurde bis dato nicht entdeckt - dafür Ungereimtheiten und Widersprüche in den Daten der Befürworter. In den USA der 50er Jahre entwickelt sich aus einer Hypnosesitzung eine Massenhysterie, als eine Hausfrau aus Colorado in ein früheres Leben im Irland des 19. Jahrhunderts zurückgeführt wird. Die Veröffentlichung der Protokolle löst einen Rückführungsboom aus, der noch heute vielen Menschen einen Trip ins Vorleben verspricht - ohne Gewähr versteht sich. Fast eine Milliarde Menschen brauchen keine Beweise. In Tibet war die Wiedergeburt für Jahrtausende staatstragend, da die Köpfe der dominierenden Konfession im Zölibat lebten und nicht selbst für Nachfolger sorgen konnten. Aus dieser Dynastie geht der Dalai Lama hervor. Auch die 14. Inkarnation, Tenzin Gyatso, hatte ein geheimes Wissen, das ihn schon als Kind zum Oberhaupt des tibetischen Volkes machte.
Psychokinese
Bezeichnung für die Fähigkeit, mittels geistiger (übernatürlicher) Kraft materielle Gegenstände zu bewegen. Die Psychokinese spielt besonders in der Fantasy-Literatur eine Rolle.
Siehe : Link Video.google
http://video.google.de/videoplay?docid=-3414849791336993375&hl=de
Zeitgeist