Paradies Hölle / Die Bundeslade / und der Heilige Gral 

Paradies

Judentum - (Gan Eden, גן עדן) „Garten Eden
Christentum - Paradies
Islam - Cennet
Bahai - Ridvan
Hinduismus und Buddhismus kennen neben dem Endzustand des Nirvana mehrere zeitlich begrenzte Paradiese, die unseren Paradiesvorstellungen ähnlicher sind. Nirvana und Paradies lassen sich nicht sinnvoll direkt, verallgemeinernd vergleichen, ohne den Kontext des Betrachtenden und seiner kulturellen Prägungen einzubeziehen, dies jedoch sprengte den Rahmen eines lexikalischen Wikipedia-Artikels.

                                                            Paradies Erde

Das Paradies als Garten [Bearbeiten]Die transzendierten Vorstellungen vom „Paradies“ als Garten und dem Leben darin sind sehr vielfältig und geben einen interessanten Einblick in die Bedürfnisse und Sehnsüchte der jeweiligen Kultur:

die Kelten hatten Avalon, den „Apfelgarten“
die Griechen hatten den Garten der Hesperiden auf einer Insel im Westen mit seinen Goldenen Äpfeln
Epikur, ein griechischer Philosoph, versammelte seine Anhänger in einem Garten (Kêpos), der allen dort Ataraxie und Sorgenlosigkeit in Aussicht stellte.
War es für die Christen in dem meist ländlichen Mittelalter die Stadt - das Himmlische Jerusalem (Offb. 21) -, rückte später der Garten Eden (Gen. 2) in den Vordergrund.
Die Klostergärten, geben uns bis heute das Bild wieder von einer (geometrisch) geordneten, in sich geschlossenen Welt.
Höhepunkt dieser Vorstellung war der französische Garten im Barock.
Seit der Aufklärung wird der Paradiesgarten jedoch immer mehr einer Urlandschaft gleichgesetzt, einer Welt noch vor der Zivilisation.
Für den ökologisch bewussten Menschen der heutigen Zeit ist das Paradies meist eine Wildnis, ein Urwald oder Biotop, in dem die durch Kultur und Technik hervorgerufene Entfremdung überwunden wäre.

Gott

"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte,
der Anfang und das Ende"

Bild: Alpha und Omega

Der erste und der letzte Buchstabe des klassischen (ionischen) griechischen Alphabets Alpha und Omega (Α und Ω) stellen nach alter Vorstellung die Schlüssel des Universums dar. Sie sind ein Symbol für das Umfassende, die Totalität, für Gott und insbesondere für Christus als den Ersten und Letzten. Alpha und Omega tauchen häufig als Begleitmotiv zum Christusmonogramm auf.

Die symbolische Bedeutung geht zurück auf die Offenbarung des Johannes 22,13: „Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“

E NOMINE - Vater Unser
E NOMINE - VATER UNSER - MyVideo


Oder das gegenteil vom Paradies.

Das Böse ,,,,,,621

Das Jüngste Gericht / Apokalypse / Harmagedon / Weltuntergang / Das Böse es hat viele Namen Lucifer,Satan und Dämonen.

Die vier apokalyptischen Reiter erwähnt die Bibel im 6. Kapitel der Offenbarung des Johannes als Boten der nahenden Apokalypse (Weltuntergang).      

     

Die apokalyptischen Reiter der OffenbarungIn der biblischen Erzählung im letzten Buch des Neuen Testaments wird berichtet, dass weder ein Mensch noch ein Engel, sondern nur ein Lamm für würdig erachtet wird, ein Buch zu öffnen, welches mit sieben Siegeln geschützt ist. Für die meisten christlichen Interpreten steht das Lamm für Jesus Christus. Beim Öffnen des ersten Siegels erscheinen jeweils nach dem Ruf „Komm“ vier Sendboten und suchen die Menschheit mit ihren Geißeln heim. Insbesondere bis ins 13. Jahrhundert, also in der Zeit der Kreuzzüge, wurde der erste Reiter auf dem weißen Pferd als Christus, den zum Weltgericht wiederkehrenden Messias, den König der Könige, gedeutet (vgl. Offb 19,10-16). Diese Auffassung ist in einigen Religionsgemeinschaften auch heute verbreitet, insbesondere da der weiße Reiter als Sieger hervorgeht. Der Aufbruch des weißen Reiters zeigt einen Kriegsausbruch an, auf den in der Offenbarung mehrfach hingewiesen wird (Offb 12:7, 16:14,16, 19:11,16). Es wird angeführt, da der Krieg nirgends in der Bibel als siegreich dargestellt wird. Dem weißen Reiter folgen 2. den Krieg, 3. Hungersnöte und 4. Krankheiten und Seuchen, denen der Tod gleich dicht dahinter nachfolgt. Dieses wird auch in der wissenschaftlichen Auslegung heute zumeist vertreten (siehe auch Hannes Möhring: König der Könige, Königstein i. Ts. 2004).

Die weiße Farbe des ersten Pferdes in Offb 6,2 symbolisiert den Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit. Die Generäle jener Zeit ritten häufig weiße Pferde, nachdem sie eine Schlacht oder einen Krieg gewonnen hatten. Die Krone des Reiters ist als Preis zu verstehen für Erfolge im Krieg. Der mitgeführte Bogen steht für das Symbol einer weitreichenden Waffe jener Zeit. Nach Offb 19,11-16 ist die Waffe des Reiters auf dem weißen Pferd kein Bogen, sondern ein Schwert, das aus seinem Munde ausging, er hat viele Kronen auf dem Haupt, sein Name ist König aller Könige. Dies zeigt, das der in Offb 1:10 erwähnte Tag des Herrn in bestimmten Phasen mit unterschiedlichen Maßnahmen abläuft (Vergleiche hierzu auch Mt 17:20, Mt 24:27).

Die rote Farbe des zweiten Pferds symbolisiert das Blut und den Tod durch Kriege, und das vom Reiter geführte lange Schwert symbolisiert mächtige Kriegswaffen und Gewalt.

Die schwarze Farbe des dritten Pferdes symbolisiert Tod und Hunger. Sein Reiter führt ein Maß mit, das Nahrungsmangel, Inflation und Hunger bedeutet.

Das vierte fahle, blasse Pferd bedeutet Furcht, Krankheit, Niedergang und Tod. Die Reihenfolge erfolgt gemäß der Angabe des Propheten Sacharja Kapitel 1 bzw. 6.

Das "Komm", mit denen die Reiter herbeigerufen werden, zeigt, dass diese im Einklang und unter Zulassung des Willens Gottes auftreten. Der in Offb 12:7 ausbrechende Krieg im Himmel hat nach Offb 12:12 für die Erde zunächst nachteilige Folgen.

Der Bibeltext lautet (Offb 6,1-8):

Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme:

Komm!

Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.
Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich die zweite Gestalt sagen:

Komm!

Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.
Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen:

Komm!

Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.

Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!
Und als es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme der vierten Gestalt sagen:

Komm!

Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten damit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.

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Der Teufel

Der Teufel (von griechisch Διάβολος, Diábolos, wörtlich „der Durcheinanderwerfer“ im Sinne von „Verwirrer, Faktenverdreher, Verleumder“; lateinisch diabolus) wird in verschiedenen Religionen als eigenständiges Geistwesen angesehen. Und der Herrscher der Unterwelt der Hölle.

Er spielt in der christlichen und der islamischen Theologie eine besondere Rolle als Personifizierung des Bösen.

Aus moderner Sicht handelt es sich um ein Fabelwesen aus der christlichen und islamischen Mythologie. Volkstümlich wird der Teufel oder Deibel in körperlicher Form als der Leibhaftige bezeichnet. Führende Kirchenlehrer, Päpste und Reformatoren charakterisieren ihn als real existierenden personalen Geist auch mit dem Namen Satan (heb. שָׂטָן, Satan „Ankläger“). Der hebräische Begriff Satan hat jedoch eine entscheidend andere Bedeutung als im Christentum.

Im Buddhismus nimmt Devadatta die Stelle eines „teuflischen“ Dämonenwesens ein; von ihm wird gesagt, dass er seit vielen tausend Wiedergeburten alles versucht habe, um Buddha Schaden zuzufügen.

Im Christentum ist der Teufel der Inbegriff der Bosheit, er wird auch (abweichend von der alttestamentarischen Bedeutung dieser Namen) „Satan“ oder „Luzifer“ genannt[1]. Der Teufel wird hier als ein eigenständiges Geistwesen vorgestellt, das danach mit seinem freien Willen nicht unter der direkten Herrschaft und der direkten Befehlsgewalt Gottes steht. Der Teufel wird dabei als ein aus dem Himmel gefallener Engel angesehen, der gegen Gott rebellierte und seitdem die Welt heimsucht.

Im Christentum hat sich weiterhin die Vorstellung entwickelt, dass der Teufel die Schlange im Garten in Eden war, der die Menschen zur Erbsünde verführt hätte, wodurch die einzig mögliche Heilung davon durch das Opfer des Jesus von Nazareth nötig geworden sei. In der Tradition des Christentums wird der Teufel als Verfasser der Lügen und die Ursache des Bösen in der Welt stigmatisiert, der auf der Erde herumgeistert und auf Menschen und die Welt einwirkt, etwa, indem er Menschen Lügen sagen lässt oder Unheil für Menschen verursacht. Viele fundamental gläubige Christen und besonders auch freikirchliche Christen nehmen an, dass ein ungläubiger Mensch vom Teufel besessen sein kann oder als Teufel wirken kann. Viele liberale Christen sehen die Bedeutung des Teufels jedoch in metaphorischer, d.h. übertragener Weise. Die Antwort auf die Frage „Warum gibt es das Böse in der Welt?“ wird so in liberalen christlichen Kreisen, in übertragener Weise mit dem Teufel beantwortet, obwohl die Existenz eines personifizierten Geistwesens, das auf der Welt herumgeistert, abgelehnt wird.[2]. Es muss hier betont werden, dass diese Vorstellungen sich nicht auf die hebräische Bibel, stützen können, noch vom Judentum gelehrt werden oder etwa zur Zeit des Lebens des Jesus von Nazareth gelehrt wurden. Diese Vorstellungen und etwaige ihnen zugrunde gelegte Interpretationen des christlichen Alten und Neuen Testaments sind dagegen mittelalterliche volkstümliche mythologische Vorstellungen und mittelalterliche christliche Lesarten der biblischen Schriften

Im Neuen Testament wird Satan als „Der große Drache, die uralte Schlange, die Widerwirker und Satan heißt“ (Offenbarung 12,7) und „Fürst des Vollmachtsgebiets der Luft“ (Epheser 2,2) vorgestellt. Das christliche Verständnis beinhaltet zudem, dass die Schlange, die im Garten Eden Eva versuchte, vom Teufel gebraucht worden oder auch eine Erscheinungsform des Teufels gewesen sei. In Offenbarung 12,9 und 20,2 wird Satan als die Urschlange bezeichnet. Auch die Aussage Jesu aus dem Johannesevangelium (8,44 EU) stützt dies, da dort Satan und nicht die Schlange als der Vater der Lüge bezeichnet wird. Kurz in der Bibel vor Noah ohne Namen und besonders ausführlich als Azazel im apokryphen Buche Henoch wird er als einer der Gottessöhne erwähnt, welche durch ihr Begehren der Menschentöchter mit diesen die Nephilim, die „Riesen der Vorzeit“ zeugten.

Im Neuen Testament wird Satan mit einem Engel des Lichts verglichen (2. Korintherbrief 11,14) und als personifiziertes Geistwesen vorgestellt, das stets als Teufel agiere. So heißt es: „der Widerwirker sündigte von Anfang an“ (1. Johannes 3,8). Und außerdem war er „ein Menschentöter von Anfang an und hat nicht in der Wahrheit gestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist“ (Johannes 8,44).

Bei Jesaja 14 findet sich ein Spottlied auf den König von Babel, von dem eine Stelle später von christlicher Tradition auf den Satan bezogen wurde, ursprünglich aber eine Anspielung auf die Gestalt des Helel, aus der babylonischen Mythologie ist, das Gegenstück zum griechischen Gott Helios. Der Bezug auf den König wird schon anfänglich klargemacht:

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Offenbarung des Johannes 
Das Jüngste Gericht, der Kampf zwischen den Kräften des Guten (Gott, Jesus Christus) und den Kräften des Bösen (Teufel) ein Teil des jüngsten Gerichts. Der Ausgang dieses Kampfes ist prophezeit, der Teufel und seine Anhänger werden für immer vernichtet. Diese Vernichtung wird nach einer Schlussprüfung, welche Satan und seinen Dämonen gewährt wird, diese den dann vollkommenen Menschen zu unterziehen, erfolgen. Zu den Anhängern des Satans gehörten Sünder, welche sich nicht aus der Entfernung von Gott (Sünde) befreien lassen hatten. Diese werden in den Feuer- und Schwefelsee geworfen (Höllensturz). Das bedeutet (Bibel) ewige Vernichtung ohne Möglichkeit wieder aufzuerstehen.

Für die meisten Gemeinschaften des Christentums folgt dagegen die Auferstehung und das ewige Leben im Himmel (auch Paradies). Nach der Lehre der meisten Kirchen des Christentums findet keine leibliche Auferstehung auf der Erde statt, sondern der Mensch verwandelt sich in ein höheres, nicht-körperliches geistliches Wesen: "Seht, ich enthülle euch ein Geheimnis: Wir werden ... alle verwandelt werden ... die Toten werden zur Unvergänglichkeit auferweckt, wir aber werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss sich mit Unvergänglichkeit bekleiden und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit." Das "Neue Jerusalem" ist als bildliche Vorstellung von "Gottesnähe" im Paradies zu begreifen. Bis zur Zeit dieses letzten Kampfes versucht der Teufel nach christlichem Verständnis, möglichst viele Menschen davon abzuhalten, den rechten Pfad, d. h. den Glauben an Gott durch Christus sowie ein gottgefälliges Leben (siehe auch Werke der Barmherzigkeit), zu finden. Die Methoden des Teufels sind dabei Verharmlosung, Lüge oder Verschleierung sowie Lähmung der Missionsarbeit. Einige kleinere Religionsgemeinschaften des Christentums, wie die Zeugen Jehovas haben eine andere Auslegung der Heiligen Schrift: Für sie wird nach dem Jüngsten Gericht auf der Erde durch Gott und unter der Mitarbeit aller erretteten Gläubigen, ein Paradies erstehen. Sie sehen darin eine Wiederherstellung des ursprünglichen Vorhabens Gottes, der nach der Bibel ja auch ein buchstäbliches Paradies geschaffen habe. ('Nähere Begründung dieser Auslegung im Artikel Jehovas Zeugen )


Galileo Spezial - Apokalypse - Teil 1 - MyVideo


Die Bundeslade

Göttliche - Wunderwaffe

Die Bundeslade ist die älteste aller Reliquien. Sie stellte von Beginn an den Inbegriff göttlicher Macht dar und zählt noch heute zu den Heiligtümern des Judentums, Islams und Christentums.

Die Bundeslade wurde – nach der Bibel – auf Befehl Moses als ein Zeichen des Paktes zwischen Gott und dem Volk Israel gefertigt. In ihr befanden sich die zehn Gebote, welche Moses von Gott erhalten hatte. Keiner durfte die Bundeslade unverhüllt berühren oder sehen, falls er nicht sterben wollte. Sie beschützte das Volk Israel auf dem langen Weg von Ägypten ins verheißene Land.

Bei der Ankunft der Israeliten vor dem feindlichen Jericho fiel dank der Bundeslade wie durch ein Wunder die Stadtmauer. Die Lade wurde anschließend im Tempel des König Salomon verwahrt. Sie galt als Wunderwaffe, weshalb sie im Laufe der Geschichte viele Herrscher besitzen wollten, um allmächtig zu werden. Doch was ist mit der Bundeslade geschehen?

Die Bibel erwähnt die Bundeslade das letzte Mal beim Angriff der Babylonier auf Jerusalem 600 vor Christus. Möglicherweise ist sie bei diesem Angriff zerstört worden. Historiker zweifeln nicht daran, dass die Bundeslade wirklich existiert hat. Über ihren Aufenthaltsort gibt es jedoch verschiedene Theorien. Manche vermuten sie im Besitz des Vatikans, andere glauben, dass sie sich in Äthiopien befindet. Das zweite Buch der Makkabäer berichtet, dass der Prophet Jeremia die Bundeslande in einer Höhle am Berg Nebo versteckte. Diese Stätte soll kein Mensch finden, bis Gott sein Volk wieder zusammenbringen und ihm gnädig sein wird.

Mysteriöse Ereignisse

1920 behauptete der Amerikaner Antonia Frederick Futterer, beim Berg Nebo einen Geheimgang gefunden zu haben. Am Ende des Gangs habe eine Steintafel folgende Inschrift getragen: Hierin liegt die Goldene Bundeslade. Nachdem er jedoch aufgefordert wurde, anderen die Inschrift zu zeigen, konnte Futterer sie nicht mehr finden. Die Geschichte löste sich in Luft auf.

1981 machte sich der Amerikaner Tom Crotser ebenfalls auf die Suche nach der Bundeslade am Berg Nebo. In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober 1981 entdeckte Crotsers Team einen mehrere hundert Meter langen Gang, an dessen Ende sich eine Krypta befand. In ihr lag ein Kasten, dessen Beschreibung auf die Bundeslade zu passen schien. Das Team führte jedoch keine weiteren Untersuchungen durch, sondern machte lediglich einige Fotos.

Schlechte Fälschung

Die Fotos, die Crotser und sein Team gemacht haben, bekam kaum jemand zu Gesicht. Einer der wenigen war der Archäologe Siegfried H. Horn. Er hat ausgeschlossen, dass es sich bei dem fotografierten Objekt um die Bundeslade handelt. Sie entspreche nicht der biblischen Beschreibung und sei eindeutig maschinell angefertigt worden. Seit 1981 wurden keine weiteren Versuche unternommen, in der Gegend um den Berg Nebo nach der Bundeslade zu suchen. Aber vielleicht befindet sich die Bundeslade ja auch ganz woanders?

 << Bundeslade  (Schrein aus puren Gold).

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Heiliger Gral

Ist der Heilige Gral eine Fiktion oder Realität?

Für uns Christen ist der heilige Kelch das Gefäß, das Jesus beim letzten Abendmahl verwendet hat. Es ist der Becher, welcher bei der unmittelbaren Stiftung des Eucharistiesakraments das Blut Christi enthielt.

Die Leute waren zu allen Zeiten darüber erstaunt, dass die Geschichte von diesem kostbaren Erinnerungsstück mit Geschichten über Krieger, Ordensleute und Könige verbunden ist. Sie haben sich aufgemacht, um ihn zu finden. Das war nicht nur im Mittelalter so, das gilt auch für heute, wenn die Popularität der Legenden über den Heiligen Kelch in Filmen wie "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” von neuem auflebt. Der Kelch, von dem Indiana spricht, ist aber nicht das Original – weil er aus Holz ist, ein poröses Material, das für die Feier des jüdischen Paschafestes verboten war.

Es ist unbezweifelbar, dass Jesus einen Kelch für die Einsetzung benutzt hat. Dieser Kelch ist natürlich auch ein historisches und kein mythisches Objekt. Es gibt ein Dokument aus der Zeit des Papstes Sixtus II., demzufolge der Papst den Kelch dem heiligen Laurentius übergeben hat, im Jahr 258. Der habe ihn dann durch einen spanischen Soldaten nach Spanien bringen lassen. Das bestätigt ein Dokument vom heiligen Donatus aus dem sechsten Jahrhundert. Dazu gibt es im Madrider Archiv einen Brief von einem spanischen Priester aus dem Jahre 1936. Der Priester sieht sich als Verwahrer des Kelches, zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges. Nach eingehender Überprüfung der Materialien bin ich überzeugt, dass der Kelch in Valencia und der Silberkelch in Antiochien wahrscheinlich die Originale sind.

Der Becher von Antiochien fasst zwei Liter und wäre deshalb für das Herumreichen am Tisch des Letzten Abendmahles für die Eucharistie wohl zu groß gewesen. Es ist aber auch sehr interessant, dass der heilige Hieronymus zwei Bechern am Tisch des Letzten Abendmahles erwähnt, einen Silberbecher für den Wein und einen Becher aus Stein, der für die Einsetzung der Eucharistie benutzt wurde.

Einzig der Heilige Kelch in Valencia passt auf die Beschreibung des heiligen Hieronymus. Untersucht man seine Geschichte und seine Herkunft, dann ist es offensichtlich – alles macht Sinn. Ich glaube nicht, dass jemals irgendetwas die Theorie widerlegen wird können, dass der Heilige Gral tatsächlich der Heilige Kelch von Valencia ist.

   Der Heilige Gral in Valencia (Spanien).

Zur Zeit von Papst Sixtus II. wurde der Kelch im Jahre 258 dem heiligen Laurentius übergeben. Durch einen spanischen Soldaten wurde dieser nach Spanien gebracht. Das ganze wird durch ein Dokument vom heiligen Donatus aus dem sechsten Jahrhundert bestätigt. Zusätzlich gibt es im Madrider Archiv einen Brief von einem spanischen Priester aus dem Jahre 1936, in dem sich der Kleriker als Verwahrer des Kelches zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges bezeichnet.

Die Forscherin Janice Bennett hat in dem Buch "St. Laurence and the Holy Grail" ("Der heilige Laurentius und der heilige Gral”) nachgewiesen, dass der Kelch in Valencia und der Silberkelch in Antiochien wahrscheinlich die Originale sind. In einem Interview mit Zenit meint sie: "Der Becher von Antiochien fasst zwei Liter und wäre deshalb für das Herumreichen am Tisch des Letzten Abendmahles für die Eucharistie wohl zu groß gewesen. Es ist aber auch sehr interessant, dass der heilige Hieronymus zwei Bechern am Tisch des Letzten Abendmahles erwähnt, einen Silberbecher für den Wein und einen Becher aus Stein, der für die Einsetzung der Eucharistie benutzt wurde. Einzig der Heilige Kelch in Valencia passt auf die Beschreibung des heiligen Hieronymus. Untersucht man seine Geschichte und seine Herkunft, dann ist es offensichtlich – alles macht Sinn. Ich glaube nicht, dass jemals irgendetwas die Theorie widerlegen wird können, dass der Heilige Gral tatsächlich der Heilige Kelch von Valencia ist.

Am 8. Juli 2006 reiste Papst Benedikt XVI. nach Valencia und besuchte auch in der Kathedrale von Valencia die Kapelle des Heiligen Grals.

Meine  Varianten und Theorien:      a.) b.) c.) d.)

a.) Der Gral als Schale
In einer anderen Interpretation ist der Gral eine Schale, die durch göttliche Fügung in der Ära von König David in einer Höhle unter dem Kreuzigungshügel Golgota vor Feinden versteckt wurde. Sie soll Blutstropfen, die vom Kreuz Jesu hinuntergefallen sind, aufgefangen haben. Eine solche, einst als Gral ausgegebene antike Achatschale wird immer noch in der Schatzkammer der Hofburg in Wien aufbewahrt.


b.) Der Gral als Bundeslade
Eine weitere Variante ist, dass der Gral als Synonym für die jüdische Bundeslade betrachtet wird, in der die zwei von Moses geschriebenen Tafeln mit den 10 Geboten aufbewahrt wurden. Demnach müsste der Gral eher eine eckige Kastenform haben. In dieser Variante sollen dem Gral große spirituelle Kräfte innewohnen, da die Lade bzw. der Gral mehrfach mit Gott in Berührung gekommen sei.


c.) Die Templer als Gralshüter
Wolfgang von Eschenbach bezeichnet die Gralsritter in seinem "Parzival" als "Templeisen", woraus einige Autoren folgerten, dass die Templer eine Zeit lang im Besitz und Hüter des Heiligen Grals gewesen sein könnten. Aus einer Anklageschrift vom 12. August 1308 wird ersichtlich, dass man sie bezichtigte, steinerne Köpfe als Heiligtümer zu verehren, denen sie die gleichen Eigenschaften und Wunderkräfte wie dem Heiligen Gral zugeschrieben haben sollen. Der Gral sei bei der Einnahme der Festung der Katharer Montségur im Jahre 1244 in den Besitz der Templer gelangt. Tatsächlich gibt es aber keinen Beweis für diese Hypothese. Dass die Katharer, die alles Materielle und insbesondere auch die Reliquienverehrung ablehnten, im Besitz des Grals waren, ist unwahrscheinlich. Setzt man den Gral allerdings mit dem "Santo Cáliz" von Valencia und den Gralskönig Anfortas mit Alfonso I. von Aragon gleich (der in der okzitanischen Landessprache "Anforts" hieß), macht der Hinweis auf die Templer Sinn, denn Alfonso war ein großer Förderer des Ordens und vererbte ihm ein Drittel seines Reiches.

d.) König Artus und der Heilige Gral.König Artus wird immer wieder mit dem Heiligen Gral in Verbindung gebracht. In einer Fassung der Sage soll der „Runde Tisch“ immer an dem Königshof gestanden haben, dessen Ritter nach dem Gral suchten. Das sei zuerst Uther Pendragon gewesen, dann Guineveres Vater Leodagan und schließlich Artus.

In der anonym überlieferten Dichtung Quête du saint Graal, die Teil des Prosa-Roman-Zyklus Lancelot-Graal (geschrieben um 1215/30) ist, fanden schließlich drei von Artus’ Rittern, nämlich Perceval, Bors und Galahad, der Sohn des Lancelot, den Gral und brachten ihn an seinen Platz in einer Kirche im Nahen Osten.

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